Wie auf die aktuelle Situation reagieren ?“


„Der heutige Kampf für Nicaragua ist ein Kampf um die Erinnerung und Geschichte der sandinistischen Revolution.“ – Myrna Santiago (2018)
 
„Das Sandinistische Nicaragua der 1980-er Jahre war einmal die grosse Hoffnung einer ganzen politischen Generation, die sich für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz einsetzte. Die Sandinisten errichteten eine Gesellschaft mit diversen politischen Parteien, demokratischen Wahlen, vielfältigen Massenorganisationen, Glaubensfreiheit und Menschenrechten. Das Sandinistische Modell erschien als die lebendige Gegenthese zum erstarrten „realen Sozialismus“ des sowjetischen Lagers (und auch zu den autoritären Regimes in Vietnam, Angola, Kambodscha oder Iran).
 
Wie konnte diese faszinierende Revolution derart degenerieren, dass einer ihrer Führer heute mit brutaler Gewalt das eigen Volk unterdruückt ? Liegen die Ursachen dafür in den Machtansprüchen Washingtons ? Ist das Regime Ortega noch eine Variante linker Poitik ? Hätte es Alternativen gegeben ? Wie soll die „Linke“ auf die aktuelle Situation reagieren ?“
 
Soviel aus dem „Klappentext“ eines sehr lesenwerten Buches, gerade im Verlag „Die Buchmacherei“ Berlin (www.die buchmacherei.de) als Taschenbuch erschienen – geschrieben von Matthias Schindler, einem ehemaligen „Kaffeepflücker“ im Norden Nicaraguas und derzeitigem „Bachelor“ in Politologie an der Unviversität Hamburg.

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