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Die „Gretel Bergmann Schule“ in Allermöhe, Hamburg

Schulleiter Karlheinz Kruse wirft die erste Pfandflasche ein.

Der erste Kontakt mit der „Gretel Bergmann Schule“ in Allermöhe begann damit, dass sich die Profilklasse ONE World der Schule mit dem Thema Kinderarbeit und Kinderrechte befasste und die zuständige Lehrerin, Sigrid Holldak, Jurgen Steidinger in die Klasse einlud, um über das Projekt der Müllsammlerkinder in Hamburgs Partnerstadt León zu berichten und mit der Klasse zu diskutieren.

So kam die Klasse zu dem Thema Plastikmüll und dabei entstand die Idee auf dem Schulgelände arglos weggeworfene Plastikpfandflaschen zu sammeln und den Erlös an das Projekt „Los Niños del Fortín“ für die Müllsammlerkinder zu spenden.

Zwei Sammelcontainer wurden für die Pfandflaschen gebaut und in der „Kleinen“ und „Großen Gretel“ aufgestellt. Am 7. Juni 2017, dem Tag der Talente, warf Schulleiter Karlheinz Kruse die erste Pfandflasche ein.

Den ersten Scheck konnte die Klasse der Mitbegründerin der Projekte, Amalia Cuadra Rochas, bei ihrem Besuch an der Schule im September 2017 persönlich überreichen.

Wie Frau Holldack berichtete, wird das Projekt inzwischen weitgehend von den Schülerinnen und Schülern getragen und fast selbstständig gemanagt und fortgeführt.

BS 27 -Berufliche Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit.   

Auch in der BS 27 werden schon seit längerem Pfandflaschen gesammelt und der Erlös für die Kinderprojekte in León gespendet. Seit 1997 besuchen alle zwei Jahre Auszubildende mit Lehrern und Betriebsangehörigen (organisiert durch den Lehrer Christian Gruschka und vor Ort koordiniert durch Jurgen Steidinger) Nicaragua und lernen die Partnerstadt León kennen.

Christian Gruschka und Jurgen Steidinger (von Maximilian Speer 2017)

Schon seit langem bestehen dadurch Kontakte zu den Projekten „Chavaladas“ und „Niñas y niños del Fotrín“ und die BesucherInnen sind immer wieder von den Schicksalen der „Kinder und Jugendlichen“ beeindruckt.