TOTE UND VERLETZTE BEI DEMONSTRATIONEN

Tote und viele Verletzte bei Protesten in Nicaragua

In Nicaragua sind seit Donnerstag, 19.04.2014, bei gewaltsamen Protesten gegen die geplante Sozialversicherungsreform mindestens zehn Menschen getötet und viele verletzt worden. Das teilte die Vizepräsidentin Rosario Murillo, im Namen der Regierung von Präsident Daniel Ortega mit. Es habe „Zusammenrottungen“ und „Besetzungen“ durch Demonstranten gegeben, die den „Frieden und die Eintracht“ im Land zerstören wollten. Die schweren Proteste in dem kleinen mittelamerikanischen Land, die in der Hauptstadt Managua und den grossen Städten, auch in unserer Partnerstadt Leon, immer noch stattfinden, richten sich gegen die Erhöhung der Versicherungsbeiträge bei gleichzeitiger Kürzung der Renten um fünf Prozent. Diese Erhöhung war nach Angaben der Regierung dringend erforderlich, da INSS, die Einrichtung für die Sozialversicherung, schon seit langem vor dem Zusammenbruch steht und der Druck zu einer Reform durch Weltbank und andere internationale Geber ständig zugenommen hat. (21.04.2018)

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