TAUSENDE VON LEONER BÜRGER UND BÜRGERINNEN DEMONSTRIERTEN FÜR DEN FRIEDEN

Amalia Cuadra, die Leiterin „unserer“ beiden Kinderprojekte schrieb heute nacht per WhatsApp: „Wir marschierten vom nördlichen Ortseingang von León (aus Chinandega kommend) einmal quer durch unsere Stadt zur Abschlusskundgebung auf der „Plaza in Subtiava“. Bei der Ankunft der ersten auf der Plaza, passierten die letzten gerade „San Felipe“ im Zentrum Leóns.

Der Marsch für den Frieden auf dem Weg zur Plaza in Subtiava in León

Am ersten Tag des „Dialogo Nacional“ (Montag. 07.05.2018) trugen alle Beteiligten aus Regierung, Katholischer Kirche, Unternehmerverband, Studentenschaft und Zivilgesellschaft ihre Positionen vor. Dabei waren zwei Positionen besonders herausragend: Präsident Daniel Ortega und seine Frau die Vizepräsidentin Rosario Murillo bezeichneten die Studenten als vandalistische Banden und schuldigten sie ganz massiv an, die Unruhen durch Angriffe auf die Polizei hervorgerufen zu haben. Demgegenüber forderten die Studenten (in Übereinstimmung mit den Vertretern von Unternehmerverband und Zivilgesellschaft) rigoros den Abgang von Präsident Ortega und seiner Regierung, eine Übergangsregierung und Neuwahlen.

Beim zweiten Treffen (Donnerstag, 10.05.2018) begann dann die eigentliche Arbeit der verschiedenen Gruppen. Die CIDH richtete in Managua und verschiedenen Städten „Anlaufstellen“ ein, um die Berichte und Beschwerden der Bevölkerung entgegenzunehmen und besuchte die verschiedenen Brennpunkte der Auseinandersetzungen.

Laut CIDH ist das nächste gemeinsame Treffen für anfang der Woche und der endgültige Abschlussbericht für in zwei bis drei Monaten geplant.

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