STRASSENKINDER

“Chavaladas” – „Strassenkinder“ (2001 – bis heute“)

Besuch aus Hamburg (Auszubildende der BS27) – Fussball verbindet.

Wenn man schon mal von „Fussball“ spricht – dann darf natürlich das Foto vom alten Müllberg nicht fehlen. Allerdings trifft man dort nur selten „Strassenkinder“ an, denn deren „natürliches Revier“ ist meist die nähere Umgebung der verschiedenen Märkte in León.

All diese Kinder bekommen im Projekt eine fast gleiche Betreuung:

BILDUNG – ERNÄHRUNG – GESUNDHEITSVERSORGUNG –

Täglich eine altersgerechte Ernährung (pro Jahr 22.000 Essen) – seit Bestehen des Programms wurden etwa 500.000 Mahlzeiten an die Kinder verteilt.

In den 17 Jahren seit Bestehen wurden bisher über 525 Kinder/Jugendliche (die jüngsten mit 5 Jahren) von der Strasse betreut. Über 120 Kinder und Jugendliche mussten vorübergehend oder länger in den Räumlichkeiten des Projekts untergebracht bzw vollständig versorgt werden.

Jährlich wurden dafür etwa 12.240 Mahlzeiten (im gesamten Zeitraum etwa 200.000) ausgeteilt.

Schulbesuch ist Pflicht: Jedes Kind bzw Jugendlicher hat die Möglichkeit im Rahmen des Projektes etwa 480 Stunden zur Vorbereitung für die Schule und Nachhilfe zu bekommen – immer entsprechend seinen persönlichen Bedürfnissen und seiner schulischen Entwicklung.

Daneben werden die Kinder/Jugendlichen regelmässig medizinisch betreut und bekommen rekreative Aktivitäten wie Malen, Tanzen und Sport angeboten.

Hauptziel ist und bleibt, wenn möglich eine Wiedereingliederung in die „eigene Familie“ (meist alleinstehende Mütter) oder Pflegefamilien zu erreichen. So wurden vom professionellen Team des Projektes bisher etwa 200 Familienangehörige direkt und längerfristig unterstützt – während über 2500 Familienangehörige, meist die Mütter indirekt durch das Projekt ihre Situation bzw. ihr Leben verbessern konnten. Etwa 80% der im Gesamtzeitraum betreuten Kinder/Jugendliche konnten so diese extrem schwierige und gefährliche Zeit ihres jungen Lebens überwinden.

Ausserdem ist es Aufgabe von „ANF – Niñas y niños del Fortín“ und seiner beiden Projekte, gemeinsam mit anderen Partnern wie “Nichtregierungsorganisationen” daran zu arbeiten, die Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen (einschliesslich der sexuellen Gewalt) und den Missbrauch von Drogen zu vermindern und auf staatliche Institutionen einzuwirken, sich diesem Bemühen anzuschliessen.

Spende aus Hamburg – endlich wieder einen Ersatzreifen

Um die Patenschaft, das heisst den Platz für ein Kind in dem Projekt, zu übernehmen, bedarf es 30 US$ bzw 25 Euro im Monat – durch jahrelange direkte vertrauensvolle Zusammenarbeit und enge Verbundenheit wird gewährleistet, dass diese Spenden gesichert und kontrolliert den gefördeten Kindern voll und effektiv zugute kommen und die praktische Umsetzung jederzeit nachvollziehbar ist.